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Security & Compliance für Produktsoftware und vernetzte Systeme

Sicherheit entsteht nicht als Zusatz am Ende eines Projekts. Sie muss in Architektur, Entwicklungsprozess und Wartung mitgedacht werden. Wir unterstützen Hersteller dabei, ihre Produkte technisch belastbar, updatefähig und nachvollziehbar sicher zu machen - von Embedded-Systemen über Linux-Plattformen bis zu produktnahen Backends.

Unser Fokus liegt auf praxisnaher Umsetzung in realen Codebasen und Entwicklungsumgebungen. Gerade bei gewachsenen Produkten geht es nicht um abstrakte Security-Konzepte, sondern um die Frage, wie Anforderungen unter realen Randbedingungen sinnvoll umgesetzt werden können: mit Legacy-Code, Third-Party-Komponenten, bestehenden Release-Prozessen und begrenzten internen Kapazitäten.

Dabei verbinden wir technische Security-Maßnahmen mit den Anforderungen aus Regulierung und Produktverantwortung, etwa im Umfeld des Cyber Resilience Act.

Sicherheitsarchitektur und Hardening

Wir helfen dabei, Sicherheitsanforderungen in tragfähige Architekturentscheidungen und konkrete technische Massnahmen zu übersetzen. Das beginnt bei der Analyse von Risiken und reicht bis zu Hardening-Vorgaben, Update-Strategien und der Einbettung in den Entwicklungsalltag.

Typische Bausteine sind:

  • Ableitung und Priorisierung von Sicherheitsanforderungen
  • Threat Modeling und Architektur-Reviews für Embedded-Systeme, Linux-Plattformen und Cloud-Dienste
  • Integration sinnvoller Security-Features wie Authentisierung, Autorisierung, Rollenmodelle, sichere Kommunikation und Schlüsselmanagement
  • sichere Update-Strategien mit Signaturen, Rollback-Schutz, Lifecycle-Planung und klaren Verantwortlichkeiten
  • Bewertung von Open Source, Zulieferkomponenten und sonstigen Abhängigkeiten im Sinne einer belastbaren Lieferkette
  • Secure-Coding-Leitlinien und Review-Checklisten passend zu C, C++ und C#
  • Linux-Hardening für Produkte, etwa Least Privilege, sichere Defaults, reduzierte Angriffsoberfläche und nachvollziehbare Konfiguration
  • Logging, Telemetrie und Betriebsaspekte mit Augenmass, damit Sicherheit auch im Produktalltag tragfähig bleibt

Das Ergebnis ist keine Folie für die Schublade, sondern ein Sicherheitskonzept, das Entwickler und Produktverantwortliche im Alltag nutzen können.

Prüfung, Nachweise und technische Absicherung

Sicherheitsprüfungen sind für uns kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob Schwachstellen strukturiert gefunden, priorisiert, behoben und langfristig vermieden werden.

Deshalb unterstützen wir unter anderem mit:

  • produktnahen Pentests für Devices, Firmware, Schnittstellen, Services und Backend-APIs
  • Code-Reviews und Security-Audits für kritische Komponenten
  • Fuzzing und robuster Eingabevalidierung zur Erkennung schwer auffindbarer Fehler
  • Schwachstellenbewertung, Massnahmenplanung und nachvollziehbarer Priorisierung
  • Nachtests und Wirksamkeitsnachweisen nach der Umsetzung
  • Aufbau oder Verbesserung von Vulnerability Management und Security Response
  • Monitoring von CVEs, Abhängigkeiten und Regressions über die Zeit
  • technische Begleitung von Komponenten, für die es intern keinen Codeowner mehr gibt

So entsteht aus Einzelmassnahmen ein belastbarer Sicherheitsbetrieb statt eines einmaligen Testberichts.

CRA und Security-Compliance sinnvoll umsetzen

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, neue regulatorische Anforderungen mit ihrer bestehenden Produktentwicklung zusammenzubringen. Genau hier setzen wir an.

Wir helfen dabei,

  • die Betroffenheit und den technischen Handlungsbedarf realistisch einzuordnen
  • Sicherheitsanforderungen in Architektur, Entwicklungsprozess und Betrieb zu verankern
  • Gap-Analysen und risikobasierte Maßnahmenkataloge zu erstellen
  • notwendige technische Nachweise und umsetzbare Artefakte aufzubaün
  • Security-Maßnahmen so einzuführen, dass sie im Alltag gelebt und gepflegt werden können

Gerade beim CRA geht es nicht nur um Dokumentation, sondern um Produkte, die über ihren Lebenszyklus hinweg sicher betreut werden können. Unsere Stärke liegt darin, diesen Bogen von der Anforderung bis zur technischen Umsetzung zu schlagen.

Typische Ergebnisse und Artefakte

Je nach Projektumfang entstehen zum Beispiel:

  • Gap-Analysen zu Security- und Compliance-Anforderungen
  • Sicherheitsarchitekturberichte mit konkreten Handlungsempfehlungen
  • Hardening-Guides für Zielsysteme und Deployment
  • nachvollziehbare Strategien für SBOM, Abhängigkeiten und Patch-Prozesse
  • Pentest- und Audit-Reports mit reproduzierbaren Findings
  • priorisierte Remediation-Roadmaps
  • Wartungs-, Update- und Reaktionskonzepte für den Produktlebenszyklus

Was am Ende für Sie zählt

  • weniger Sicherheitsrisiko in Produkt und Entwicklungsprozess
  • klare Prioritäten statt diffuser Security-To-do-Listen
  • nachvollziehbare technische Nachweise für interne und regulatorische Anforderungen
  • ein Produkt, das sich auch langfristig sicher warten und aktualisieren lässt
  • ein Team, das Security nicht nur dokumentiert, sondern in der Entwicklung umsetzt

Wenn Sie Security in Ihrem Produkt nicht nur prüfen, sondern strukturell verbessern wollen, unterstützen wir Sie mit technischer Tiefe und Umsetzungsstärke.